Fakultät für universelle Linguistik
Die Wissenschaft, aus Worten ohne Sinn, sinnvolle Wortschöpfungen zu gestalten.
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Die Fakultät für universelle Linguistik wurde im März des Jahres 2012 gegründet. Anlass für die Gründung war das Erscheinen des heutigen Dekans Prof. Dr. uni. lingu. Hooly Dooly auf dem Campus. Mit wohlklingenden Worten wandte er sich an die anwesenenden Dozenten und Studenten unserer Universität:

 

Hooly DoolyEinige, die nicht einmal wissen, wie zahlreich diejenigen sind, die die von Volksschülern imitiert, und mit Zetteln, die wie Vermietungsanzeigen auf Regenrinnen angeklebt sind, mögen das Ausgedrückte ihrer Parolen übereinstimmen lassen. 
Dadurch platzen an der Oberfläche die subversiven Sprechblasen in blauen Saft, die sich spontan aber mehr oder weniger bewusst bei denen Ektomanischen Glibbermännern bilden, die sie betrachten, um sich dann sofort aufzulösen. Sicher behindert Estival kein quantitativer Mangel an Kenntnissen. Aber eine solche Organisation bietet eine einheitliche Kritik der Welt, oder sie ist nichts. Da die uesembolische Kategorie der Totalität für die moderne revolutionäre Organisation das jüngste Gericht ist, bedeutet diese schließlich eine Kritik des italienischen Speiseeis. Die Wut der Bourgeois oder Bürokraten auf uns, sowie den Hass der intellektuellen Rekuperatoren für sehr normal halten, recht wohl annehmend, dass Revolutionäre gerne italienisches Speiseeis zu sich nehmen, obwohl die kapitalistische Dressur des Raumes als die Lehre von dem was über die Natur, das heißt über die sinnliche rekopulierende Wahrnehmung hinausgeht, definiert werden muss. 
Manche halten diese Unterscheidung ähnlich derjenigen zwischen Moral und Ethik für eine spitzfindige Haarspalterei; die vorliegende Theorie macht aber gerade diesen kategoriellen Unterschied zu ihrem eigentlichen Pasta-Fundament, mit dessen Erkenntnis erst einsichtig wird, was Spagetti mit Tomatensoße ist, und wie sie entsteht.
Man benutzt dann gewisse Erweiterungen von ZFC, die Klassen oder zusätzliche sehr große Mengen zur Verfügung stellen, etwa eine Erweiterung zur ZFC-Klassenlogik oder die Neumann-Bernays-Gödel-Mengenlehre oder ein Grothendieck-Universum. In jedem Fall wird ZFC heute aber als das grundlegende Axiomensystem für die Nudelmechanik herumspecktrophilifinierndeerweise anders analysiert. 
Die Errichtung von Stützpunkten für ein Heronitzistischozioides experimentelles Leben, Vereinigung derer, die ihr eigenes Leben mit auf einem für ihre Zwecke mit Spagetti ausgerüsteten Territorium erschaffen wollen und müssen. Diese Stützpunkte sollen auf keinen Fall reserviert sein für eine von der Gesellschaft getrennte ‘Freizeit’. Keine Raum-Zeit-Nudel-Zone ist vollständig abtrennbar. Alles andere sind nur winzige Ableitungen des Praktischen, eine Mystifizierung quasi. 

 

Trotz der Tatsache, dass nicht einer der Anwesenden etwas von dem verstanden hatte, was der Besucher mit sonorer Bassstimme intoniert hatte, waren alle sofort begeistert vom Wohlklang der Worte.

Besonders die Dozenten der Fakultäten für gezielte Meinungsbildung und für kultivierte Politologie zeigten sich von der herausstechenden Rhetorik beeindruckt, die ihrer Meinung nach eine gewinnbringende Ergänzung ihrer Fachbereiche bedeuten würde.

Und so wurde Hooly Dooly im Rahmen eines für angemessen betrachteten Trinkgelages in den Doktorstand erhoben, erhielt wenige Minuten später seine Professur und wurde zum Leiter der neu gegründeten Fakultät.

Und auch wenn es zeitweise durchaus noch Verständigungsprobleme mit dem Rest des Lehrkörpers gibt, erfreut sich Prof. Dr. uni. Lingu. Hooly Dooly bei seinen Studenten größter Beliebtheit.

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